Tafkap goes home

The athlete formerly known as Poldi kehrt nach Hause zurück. Statt links Schweini bald wieder linksrheini. Die Älteren unter den Lesern – vielen Dank für die freundliche Begrüßung – werden wissen, dass ich den gemeinen Fußballer für strukturell authochthon halte. Dass das mit Poldi nichts werden kann in München war so unglaublich klar, dass es unverständlich ist, dass es soweit kommen konnte. Er wurde ja nicht weggekauft wie Schlaudraff oder der unglückselige Baumjohann, sondern sollte ursprünglich einmal wirklich spielen. Benny Lauths Irrfahrt, Raphael Schäfer bei Stuttgart oder Wichniarek bei Hertha: es gibt so viele Beispiele für die Folgen fehlender Bodenständigkeit. Was nicht heißt, dass ein Spieler nur an seinem Geburtsort zu Höchstform aufläuft. Allochthon geht auch, wenn er sich nur zu Hause fühlt. Frings ist ein Bremer. Sobald Poldi das Schußglück wieder holdi ist, wird der Effcee mit diesem Trainer und diesem Geromel ein Kandidat für die ersten fünf Plätze sein. Bis dahin muss das sympathische Jahrhunderttalent die Zeit mit Bandscheibenvorfällen und Nebenhöhlenmalerei überbrücken.

Teilen mit:

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "Tafkap goes home"

Kommentar verfassen

Yalcin [Fehlpass.com]
Gast

Willkommen zurück! Erst jetzt habe ich begriffen, wie sehr ich „Volk ohne Raumdeckung“ vermisst hatte.

Ein schöner Beitrag! Danke dafür 🙂

wpDiscuz